01.2018

ENDEAVOUR FLYING HOURS: EINE NEUE UHR UND EIN NEUARTIGER
ANSATZ FÜR H. MOSER & CIE.

Wer innovativ sein will, muss sich selbst Herausforderungen setzen. Das weiss die Schaffhausener Manufaktur H. Moser & Cie., die jetzt erstmals in ihrer Geschichte ihre Methoden der Zeitanzeige neu gedacht hat, um ein neuartiges, scheibenbasiertes Anzeigesystem zu entwickeln. Inspiriert ist dieser Mechanismus von den Planetensystemen, die zur Geburt der modernen, eigenständigen Uhrmacherkunst geführt haben. Aus einem technischen Ansatz, der den eleganten, dezenten Stil von H. Moser & Cie. unvermindert beibehält, entstand ein ausserordentlich raffinierter Zeitmesser. Die Endeavour Flying Hours ist für die Schaffhausener Manufaktur ein bedeutsamer Schritt. Das bemerkenswerte modulare System basiert auf dem hauseigenen Automatikkaliber HMC 200, das modifiziert wurde, um das Werk C806 zu entwickeln.

Das charakteristische H. Moser & Cie. Funky Blue-Zifferblatt ist mit mehreren Planetengetrieben versehen, die auf Sternräder montiert sind. In der Mitte zeigt die Hauptscheibe in Saphirglas die Minuten auf einem 240°-Sektor an; ringsum sind drei kleinere Scheiben mit den Stunden angeordnet. Jedes Planetengetriebe dreht sich um seine eigene Achse, um die Stunde auf eine Weise anzuzeigen, die von den echten Planetensystemen inspiriert ist. Dank des weiten Betrachtungswinkels von 240° lässt sich die Zeit auf der Endeavour Flying Hours ausserordentlich präzise ablesen. Die Stundenscheiben sind so gut integriert, dass sie nahezu unsichtbar wirken, und verschmelzen mit dem Hauptzifferblatt. So bleibt die Ästhetik dem charakteristischen, minimalistischen Stil von H. Moser & Cie. konsequent treu. Um die Ablesbarkeit des Mechanismus noch weiter zu optimieren, erscheint die aktuelle Stundenziffer jeweils in Weiss. Sie folgt dem Lauf der Minutenscheibe, die eine komplette Drehung vollführt, und verschwindet dann, um der nächsten Stunde Platz zu machen. Ein faszinierendes Ballett, das den Blick gefangen hält.

Diese Uhr markiert einen bedeutenden technologischen Meilenstein in der Geschichte von H. Moser & Cie. Das Automatikkaliber C806, das in der Endeavour Flying Hours schlägt, basiert auf dem Kaliber HMC 200 von H. Moser & Cie. und wurde gemeinsam von HAUTLENCE und H. Moser & Cie. entwickelt und hergestellt. Es verfügt über eine Gangreserve von mindestens drei Tagen und ist mit einem bidirektionalen Aufzug ausgestattet, der von einer Schwungmasse aus massivem Rotgold angetrieben wird. Die Hemmung und die Spiralfeder werden hausintern bei der Precision Engineering AG gefertigt, einem Schwesterunternehmen von H. Moser & Cie. und HAUTLENCE. Diese fruchtbare Zusammenarbeit gewährleistet zahlreiche Synergien innerhalb der MELB Holding, einer unabhängigen Schweizer Holding mit familiärer Struktur, in deren Besitz sich H. Moser & Cie., HAUTLENCE und die Precision Engineering AG befinden.

Für das Armband der Endeavour Flying Hours hat H. Moser & Cie. beigefarbenes Kuduleder mit rauer Oberfläche gewählt, um diesem ausserordentlich edlen, zeitlos eleganten Modell eine zusätzliche unkonventionelle Note zu verleihen. Die Endeavour Flying Hours ist in einer limitierten Auflage von 60 Stück erhältlich.

Der unverwechselbare H. Moser Stil kühner Haute Horlogerie.